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Die Entstehung von Oggelsbeuren

Die Entstehung von Oggelsbeuren wird ca. um 700 n. Chr. vermutet. Zu Oggelsbeuren gehören auch die Weiler Aigendorf, Willenhofen, Ellighofen und Riedenhof. die nicht immer zu Oggelsbeuren gehörten.  Aigendorf gehörte bis 1972 zur ehemaligen Gemeinde Moosbeuren, Willenhofen zur Herrschaft Grundsheim und Ellighofen den Grafen von Stadion. In den ersten Urkunden, in denen Oggelsbeuren erwähnt wird kamen auch andere Schreibweisen wie Ougelspüren, Hugoldsbeuren, die heutige Schreibweise Oggelsbeuren wird ab 1833 geschrieben, selbst um 1800 wird teilweise Ogelsbeuren geschrieben.

Panoramabild Aigendor
Panoramabild Aigendorf

Seit 1975 gehört Oggelsbeuren zum Kreis Biberach

Oggelsbeuren gehörte bis 1806 zu Vorderösterreich und unterstand verschiedenen Herrschaften, nach den napoleonischen Kriegen nahmen badische Soldaten Oggelsbeuren in badischen Besitz, dann kamen am 6.1.1806 bayrischen Soldaten und brachten das bayrische Wappen an die Kirchentüre an, am 18.02. 1806 brachten Württemberger das württembergische Wappen neben dem bayrischen an die Kirchentüre an. Dieser Zustand blieb bis zum 7.7.1806, dann mussten sich die Bürger Württemberg verpflichten, Oggelsbeuren war nun ein Teil Württembergs. Die Zugehörigkeit zu Württemberg wurde vom Volke nur widerwillig angenommen, folgten doch höhere Steuern und Kriegslasten.Oggelsbeuren wurde dem Oberamt Riedlingen zugeteilt, kam später zum Kreis Ehingen. Seit 1973 gehört Oggelsbeuren zum Kreis Biberach, am 1.1.1975 verlor Oggelsbeuren seine Selbstständigkeit und kam als Ortsteil zur Gemeinde Attenweiler.

Ortsansicht Willenhofen
Ortsansicht Willenhofen

Wahrzeichen

Die Wahrzeichen von Oggelsbeuren sind die Kirche und das ehemalige Kloster. Die Pfarrkirche hat den Patron St. Johannes Baptist und wurde erstmals 1275 in einer Urkunde des Bistums Konstanz genannt, die Kirche wurde 1848 neu erbaut, da diese 1847 wegen Baufälligkeit geschlossen wurde, die letzt große Innenrenovierung war 1972.

Das Kloster wurde 1378 vom Vogteiherren Ludwig von Hornstein zu Warthausen gegründet, am 13.4.1378 wurde der Grundstein gelegt, das Kloster wurde endgültig 1787 nach einigen Einsprüchen der Franziskanerinnen aufgelöst. In den napoleonischen Kriegen diente es als  Lazarett für Soldaten aus sämtlichen europäischen Länder, später wurde es ein Waisenhaus mit Sonderschule, heute ist das ehemalige Kloster eine Suchtklinik für Migranten aus Osteuropa.

Vereine und Organisationen

In Oggelsbeuren sind folgende Vereine und Organisationen tätig, Freiwillige Feuerwehr, Katholische Landjugend, Katholischer Kirchenchor, Landfrauenverein, Musikverein, Sportverein und Rentnertreff.

Oggelsbeuren ist auch für den Hallenfasching bekannt obwohl kein Narrenverein im Ort ist, traditionell ist am Rosenmontag der traditionelle Ball der Vereine in der Turn- und Festhalle und am Fasnetsdienstag der Kinderfasching, beide Veranstaltungen sind in der gesamten Region bekannt und werden in Zusammenarbeit von Sportverein, Kirchenchor, KLJB und Feuerwehr veranstaltet.
In Oggelsbeuren gibt es ein reges Vereinsleben und einige Veranstaltungen übers ganze Jahr.

Weitere Informationen

Heimatbuch

Das Heimatbuch Geschichte Attenweiler und Oggelsbeuren kann im Rathaus Attenweiler bzw. der Ortsverwaltung Oggelsbeuren erworben kann.

Vereine

Die Vereinsliste der Gemeinde Attenweiler auf einen Blick sehen Sie unter der Rubrik Freizeit.

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Institut für Zeitgeschichte

Die IfZ-Internetpräsenz umfasst Benutzerinformationen zum Besuch des Archivs und der Bibliothek, der Forschung sowie eine Sammlung interessanter Links zur Zeitgeschichte.

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"Institut für Zeitgeschichte"

Kontakt

Gemeinde Attenweiler | Bachstraße 7 | 88448 Attenweiler | Fon: 07357 9209-0 | Fax: 07357 9209-30 | E-Mail schreiben
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