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Personen und Institutionen

Altar
Altar

Pfarrer:
Alin-Nelu Kausch

PfarrbĂŒro:
Andrea Moosbrugger-Zinser
Kirchstraße 9
88448 Attenweiler-Rupertshofen
Fon: 07357 917718

Fax: 07357 2366

 

E-mail: kath.kirche_gem.attenweiler(@)gmx.de 

 

Kirchengemeinderat:
2. Vorsitzender
Richard Boscher
Schönblick 4
88448 Attenweiler
Fon: 07357 1222

 

Die Kirchengemeinden -Unbefleckte EmpfÀngnis in Ahlen- gehört zur Seelsorgeeinheit Ulrika Nisch.

Homepape: http://se-ulrika-nisch.drs.de

 

Kirchenchor

Kirchenchor Attenweiler
Kirchenchor Attenweiler

Vorstand:
Karl Branz
Schönblick 8
88448 Attenweiler
Fon: 07357 777

Dirigent:
Gerhard Branz
BruckÀcker 3
89613 Mundeldingen
Fon: 07357 1818 

Chorprobe:
dienstags 20:00 Uhr (wÀhrend Sommerzeit 20:15 Uhr)

GebÀude und Einrichtungen

  • Kirche: (Rupertshofer Straße 4)
    1722-1725 erbaute Barockkirche. Bauherr Didakus Ströbele (Abt vom Kloster Schussenried). Sie ist dem Hl. St. Blasius geweiht. Hochaltarbild (1735) von F. J. Spiegler (1691-1757). Orgel (1842) erbaut von Franz Sales Hechinger (1800-~1879)
  • Pfarrhaus: (Rupertshofer Straße 2)
    1732 erbaut ebenfalls von Didakus Ströbele im Rokoko-Stil. Elegantes Portal, noble Innenausstattung mit geschnitzten EichenholztĂŒren und Stuckdecken. War Sommerresidenz der Schussenrieder Äbte. Wurde 1980 verkauft und ist nun in Privatbesitz.
  • Gemeindehaus: (Rupertshofer Straße 6)
    1904 als kath. Schulhaus (1904-1965) gebaut.
    Seit 1965 kath. Gemeindehaus mit 2 SĂ€len, KĂŒche, PfarrbĂŒro und einer Wohnung
  • Friedhof: (Friedhofstraße)
Katholische Kirche
Katholische Kirche

Kurzchronik

  • um 800
    Christianisierung in unserer Gegend abgeschlossen (es gab noch keine Kirchenspaltung).
  • 1275
    wird der Name der Pfarrei „Attenwiler Archidiaconatu* dmi? de RĂŒtelingen in decanatu Haigingen? (Hayingen)“ genannt. (*= Erzdiakonat). _*)1.
  • 1275
    war bereits die Pfarrstelle in Attenweiler besetzt: „Der Rektor in Attenweiler hat 15 Pfd. Einkommen“.
  • 1427
    wurde die Pfarrei dem PrÀmonstratenserkloster Schussenried inkoperiert.
  • 1517
    Reformation -  Martin Luther schlug seine Thesen an.
  • 1531
    ReformationÂŽ-  in Biberach eingefĂŒhrt.
  • 1535
    Reformation griff auf Attenweiler ĂŒber  (Hospital Biberach war evangelisch geworden). „Anno 1535 wurden die Pfarrer zu Attenweiler und Muttensweiler ausgetrieben, das Exercitium Catholicum verboten, ...... ..... anstatt deren Praedicanten an beede Ort eingesetzt worden“. _*)1.
  • 1548
    Nach dem Augsburger Reichstag mussten nun die evangelischen Landpfarrer ihre Dörfer verlassen, so auch der Attenweiler Hans JÀger (1545-1548). _*)3.
  • 1618 - 1648
    Der DreißigjĂ€hrige Krieg. Mehrfacher Glaubenswechsel.
  • 1632
    Nach dem Einzug der Schweden in Biberach hörte der Glaubenszwang auf und die allermeisten „Bekehrungen“ hatten keinen Bestand. Attenweiler bekam Anstelle des katholischen Pfarrers wieder einen evangelischen; Caspar Gaupp von Biberach. Dieser wurde
  • 1633
    von den Kaiserlichen vertrieben und flĂŒchtete nach Biberach.
  • 1648
    Im WestfĂ€lischen Frieden wurde die konfessionelle ParitĂ€t festgeschrieben, d. h., dass beide Konfessionen ihre GĂŒter, Rechte und ReligionsausĂŒbung nach dem Stand vom 1. Januar 1624, dem Normaljahr, haben und behalten sollten.
  • 1649
    Nach dem Friedenschluss setzte Abt MatthĂ€us 9 Zweifel auf, mit denen er das Spital z. B. fragte:“.... ob Kraft der Friedensinstrumente die Religion zu Attenweiler frei sei? ob ein PrĂ€dikant hier geduldet werden mĂŒsse? Wer ihn salarieren mĂŒsse? Ob die Lutheraner eine eigene Kirch bauen oder das Exercitum simultaneum gestattet werden mĂŒsse? ....“. _*)1. Auf Grund der Bestimmungen im WestfĂ€lischen Frieden (und eventuell der vorgenannten „Zweifel“) wurde dann fĂŒr Biberach in einer vom Herzog von WĂŒrttemberg und dem Bischof von Konstanz beschickten Kommission die speziellen Regelungen ausgehandelt und im „Exekutionskommissionsrezeß“ festgehalten. Diese Regelungen sahen folgendes vor:
    a.  Die Attenweiler Pfarrei samt Kirche ist eine zum Kloster Schussenried gehörende katholische Pfarrei.
    b.  Die Evangelischen gehören zur Kirche Maria Magdalena in Biberach und besuchen die dortigen Gottesdienste. Weiter war festgelegt, dass die Evangelischen von Attenweiler dort  ihre Kinder taufen und ihre Ehen einsegnen lassen. Evangelische Prediger dĂŒrfen aus der Stadt zu seelsorgerlichen Besuchen zu Kranken gerufen werden, auch mit Abendmahl. Die evangelischen Verstorbenen werden auf dem Friedhof in Attenweiler bestattet, wozu die Glocken lĂ€uten. _*)3. Durch diese Regelung waren die Attenweiler Evangelischen gezwungen nach Biberach in die  St. Maria Magdalena Kirche (im kath. Friedhof, Ehinger Straße) zu gehen. Diese Bestimmungen galten bis ins 19. Jh..
  • 1722 - 1725
    Neubau der Kirche.
  • 1828
    ErwĂ€hnung eines „schwachen SĂ€ngerchor“ im Visitationsbericht.
  • 1868
    Einweihung des neuen „Gottesacker“. Bis dato wurden die Katholiken und Lutheraner auf dem Gottesacker bei der Kirche begraben.
  • 1917
    Ablieferung der zinnernen Orgelpfeifen fĂŒr Kriegszwecke.
  • 1942
    Abnahme der großen und mittleren Kirchenglocke fĂŒr Kriegszwecke. Beide Glocken kehrten
  • 1948
    wieder heim.
  • 1975
    Verstarb der letzte in Attenweiler residierende kath. Pfarrer (Emil Minarsch)
  • 1981
    Brand in der Kirche infolge eines Defektes in der Orgelspieltischheizung.
  • 1986
    Durch den Neubau der Aussegnungshalle auf dem „ev. Teil“ des Friedhofes wurde die getrennte Belegung aufgehoben.
  • 2005
    Anschaffung der 4. Glocke
Katholische Kirche Attenweiler, Innenansicht
Katholische Kirche Attenweiler, Innenansicht (Foto: © by Karl Branz)

Literaturhinweise

  • Anonyme Beschreibung der katholischen Kirchengemeinde Attenweiler _*)1
  • „Unter Reichsadler und Krummstab“ Reinhold Mildenberger, 1986 (Neuaulage 2004)
  • „Attenweiler - Zwei Konfessionen ein Dorf“ - Paul Hespeler 1993 (ISBN 3-924489-67-X)   _*)3

Weitere Informationen

Katholiken:

586

(Stand: 09/2013)

Öffnungszeiten

PfarrbĂŒro "St. Blasius"

Donnerstag
08:30 Uhr bis 09:30 Uhr

Kontakt

Gemeinde Attenweiler | Bachstraße 7 | 88448 Attenweiler | Fon: 07357 9209-0 | Fax: 07357 9209-30 | E-Mail schreiben
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